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19.06.2018
Schultze-Berndt/Schmidt begrüßen Beschleunigung des Bahnausbaus ins nördliche Umland und erwarten die Vorlage von Detailplanungen
Mit Erleichterung haben die Wahlkreisabgeordneten für Frohnau, Hermsdorf und die Freie Scholle, Jürn Jakob Schultze-Berndt (CDU) und für Heiligensee, Konradshöhe, Tegelort und Tegel, Stephan Schmidt (CDU), die in den Medien gemeldete Beschleunigung beim Bahnausbau, insbesondere von Prignitz-Express und Heidekrautbahn ins Berliner Umland zur Kenntnis genommen. Bei aller Freude müssen nun aber konkrete Planungen auf den Tisch, so die Abgeordneten. So seien die Fragen der Lärmbelästigung der Anwohner, der Bahnschranke in Tegel und der P&R-Möglichkeiten in Brandenburg noch völlig ungeklärt.
Stephan Schmidt: „Endlich ist das Pendlerproblem im Berliner Nordwesten auch beim Senat und der Brandenburger Landesregierung angekommen. Die Beschleunigung des Ausbaus von Prignitz-Express und Heidekrautbahn ist ein richtiges Signal. Der Ausbau Schönholz-Hennigsdorf und der 10-Minuten-Takt der S-Bahn sind sehr wichtig, um den Pendlerdruck entlang der Strecke Schulzendorf, Heiligensee und Tegel in den Griff zu bekommen. Es gibt allerdings auch noch einiges zu besprechen. Beim Ausbau des Prignitz-Express würden zusätzlich Regionalzüge durch Heiligensee fahren, denn das bringt umfangreiche Umbau- und Neubauarbeiten auf der heutigen S-25-Trasse mit sich. Zudem stellt sich die Frage, wie man das mit der Schranke an der Tegeler Gorkistraße in Einklang bringt, die Busse, Einkaufs- und Schülerverkehr passieren müssen. Von den deutlichen Steigerungen von Lärm und Bodenerschütterungen für die Heiligenseer will ich gar nicht erst reden. Es bedarf hier einer engen Abstimmung mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern.“

Auch Jürn Jakob Schultze-Berndt begrüßt grundsätzlich die ersten Ergebnisse der Gespräche von Bahn, Berliner Senat und Brandenburger Landesregierung: „Es ist gut, wenn der Beginn der ersten Bauarbeiten an den Strecken nun auf das Jahr 2021 vorgezogen wird, auch wenn es anderthalb Jahre gedauert hat, bis der Senat sein Augenmerk weg vom innerstädtischen Radverkehr und hin auf die drängende Pendlerproblematik gerichtet hat. Es wird deshalb noch einige Jahre dauern, bis die ersten Züge rollen. Die Planungen müssen aber schon jetzt konkreter werden. Zum Beispiel muss unbedingt über zusätzliche reine P&R Bahnhöfe in Brandenburg gesprochen werden, Platz genug gibt es entlang der Bahnstrecken. Die Pendler müssen ihre Autos an zentralen Parkplätzen entlang der Bahnstrecken abstellen und dann mit einem 8 Minuten Takt nach Berlin hineinfahren können. Erst das entlastet unsere Straßen dann nachhaltig.“

Einig sind sich die beiden außerdem Abgeordneten darin, dass nun endlich geklärt werden muss, wie der Ausbau der Trassen nach Gesundbrunnen mit den Arbeiten an der U6 und der A111 in Einklang gebracht werden können, um das drohende Verkehrschaos in Reinickendorf zu verhindern. Auch das gehöre jetzt auf den Tisch, so Schmidt und Schultze-Berndt.
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