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22.09.2017 | CDU-Fraktion Berlin
Die Katholische Theologie darf nicht vergessen werden!
Die CDU-Fraktion fordert den Senat auf, die bevorstehende Umstrukturierung und Neuerung der Religionswissenschaften als Chance zu begreifen und mit den Hochschulen einen konstruktiven Dialog über die künftige Ausgestaltung zu führen. Neben einer zukunftsweisenden, liberalen Ausrichtung des Instituts für Islamische Theologie muss der Blick auch auf die Ausstattung des katholischen Seminars gelegt werden, dessen Angliederung an die Humboldt-Universität (HU) zu erwarten ist. 
Cornelia Seibeld, kirchenpol. Sprecherin, und Adrian Grasse, forschungspol. Sprecher
Cornelia Seibeld, kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, und Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, erklären mit Blick auf die Hochschulverträge, mit denen ein entscheidender Schritt zur Stärkung der theologischen Wissenschaften an einem Universitätsstandort vollzogen werden kann:

„Die CDU-Fraktion fordert den Senat auf, die bevorstehende Umstrukturierung und Neuerung der Religionswissenschaften als Chance zu begreifen und mit den Hochschulen einen konstruktiven Dialog über die künftige Ausgestaltung zu führen. Neben einer zukunftsweisenden, liberalen Ausrichtung des Instituts für Islamische Theologie muss der Blick auch auf die Ausstattung des katholischen Seminars gelegt werden, dessen Angliederung an die Humboldt-Universität (HU) zu erwarten ist. Hierbei können die in der kommenden Woche im Wissenschaftsausschuss zu beratenden Hochschulverträge mit einem Mittelaufwuchs von jährlich 3,5 % einen wichtigen Impuls setzten und die nötigen Gelder zur Verfügung gestellt werden.

Eine zentrale Forderung der CDU-Fraktion ist, dass die katholische Theologie dem tatsächlichen Bedarf entsprechend – bspw. im Bereich der Lehrerausbildung – ausgebaut wird und die hierfür notwendigen finanziellen Mittel erhält. Gleichwohl können durch die Angliederung des katholischen Seminars an die Theologische Fakultät der Humboldt-Universität neue Möglichkeiten überkonfessioneller Kooperationen angestrebt werden, um so strukturelle Doppelungen zu vermeiden.

Wir setzen uns seit langem für einen Dialog und ein Zusammenwirken der verschiedenen Religions- und Konfessionsgemeinschaften in einer gemeinsamen Organisationsform an der Humboldt-Universität ein. Auch künftig müssen eine qualitativ hochwertige und profilierte akademisch-theologische Ausbildung und Forschung gewährleistet sein. Entsprechend den Empfehlungen des Wissenschaftsrates sollte die Einrichtung einer zusätzlichen katholischen Professur in den kommenden Gesprächen Berücksichtigung finden.“


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