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Presse
14.07.2016
BVV Reinickendorf: Senat soll Gutachten für Brückennutzug durch Sportler selbst bezahlen
Die BVV Reinickendorf hat den Senat aufgefordert, die Kosten für das Gutachten, das für die Standfestigkeit der „Schneckenbrücke“ in Tegel im Rahmen des 18. Reinickendorfer Halbmarathons von diesem angefordert worden war, selbst zu tragen. Keinesfalls dürften die Sportvereine, die den Halbmarathon organisieren, auf den Kosten eines bereits erstellten Gutachtens sitzenbleiben. Stephan Schmidt: "Die SPD wollte dem Bezirk die Kosten aufbürden, das geht natürlich auch nicht. Bitte intern mit dem Genossen Geisel klären!"

Ein entsprechender Antrag wurde von der CDU-Fraktion in die Juli-Sitzung eingebracht. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass die „Schneckenbrücke“ für die Streckenführung des Halbmarathons genutzt werden kann. 

CDU-Fraktionsvorsitzender Stephan Schmidt sagte: „Es ist allein Sache der Senatsverwaltung von Bausenator Geisel, für die Sicherheit einer öffentlichen Brücke zu sorgen und ganz sicherlich nicht die von privaten Nutzern. Ich bin mit dem Abgeordneten Tim-Christopher Zeelen völlig einig darin, dass es keinen Grund gibt, Sportvereinen ein Gutachten für eine öffentliche Brücke über zu helfen und sie dafür auch noch zahlen zu lassen. Der Halbmarathon ist eine Sondernutzung von Straßenland, wie sie in Berlin häufig vorkommt. Auch der Bezirk ist der falsche Adressat einer Rechnung. Die SPD wollte dem Bezirk die Kosten aufbürden, das geht natürlich auch nicht. Bitte intern mit dem Genossen Geisel klären!“

Der Borsigwalder Bezirksverordnete Marcel Gewies bezweifelt schon allein die Notwendigkeit des Gutachtens: „Die Brücke wird täglich von vielen Menschen genutzt, auch von Joggern und Radfahrern. Schulklassen der nahe gelegenen Schulen nutzen die Brücke, z.B. bei Ausflügen auf ihrem Weg zum U-Bahnhof Borsigwerke. Da ist die Belastung dann deutlich höher als bei dem Volkslauf. Wenn echte Zweifel an der Standfestigkeit bestehen, hätte man die Brücke schon längst sperren oder eine neue bauen müssen. Ich kenne kein Schild, das darauf hinweist, dass nicht 25 Personen gleichzeitig über die Brücke gehen dürfen.  Mir ist völlig unverständlich, warum man den Vereinen, die dankenswerterweise mit ihren ehrenamtlichen Helfern nun schon zum 18. Mal diesen Lauf ermöglichen, mit solchen Schikanen das Leben schwer machen will.“

 

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