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Presse
06.11.2017
Senat schafft vollendete Tatsachen im Strandbad Tegel
Der Senat hält trotz der anhaltenden Kritik an seinen Plänen fest, die Abwasseranlagen im Strandbad Tegel dauerhaft durch Verfüllen unbrauchbar zu machen. Dies teilte die Senatsverwaltung für Inneres und Sport von SPD-Senator Geisel auf die schriftliche Anfrage der Reinickendorfer Abgeordneten Tim-Christopher Zeelen und Stephan Schmidt (beide CDU) mit. Die Entscheidung traf der Senat gegen den Willen der Berliner Bäder-Betriebe, die um Aussetzung des entsprechenden Bescheides der Umweltsenatsverwaltung gebeten hatten. Schmidt sieht damit die Suche nach einem Pächter als deutlich erschwert an.
Die Reinickendorfer Abgeordneten Tim-Christopher Zeelen (r.) und Stephan Schmidt kämpfen seit Jahren für den Weiterbetrieb des Strandbades Tegel.
Tim-Christopher Zeelen (CDU), Mitglied im Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses, ärgert sich über die neusten Pläne des Senats: „Entgegen aller Versprechungen, kein Bad in Berlin aufgeben zu wollen, schafft der Senat nun offensichtlich vollendete Tatsachen. Die geplante Verfüllung der Abwasserleitungen führt dazu, dass ein künftiger Betreiber eine gänzlich neue Leitung entsprechend der schutzzonengerechten Standards errichten müsste, um den Betrieb wieder aufzunehmen. Das macht Investitionen vor Ort noch unattraktiver, als sie ohnehin schon sind, und vertreibt auch den letzten verbliebenen Investor vom Strandbad Tegel."

Auch der Wahlkreisabgeordnete Stephan Schmidt reagierte verärgert auf die Nachrichten: „Der Senat erschwert unsere Bemühungen für eine Offenhaltung des Strandbads Tegel. Die aktuellen Planungen widersprechen dem Willen der Reinickendorfer und der Berliner Bäder Betriebe. Erschwerend kommt hinzu, dass es keinerlei Pläne eines Neuanschlusses gibt. Demnach wird es in den kommenden Jahren nahezu unmöglich sein, das Strandbad zu betreiben oder einen geeigneten Investor zu finden."
Die Maßnahmen sollen im kommenden Frühjahr erfolgen und kosten rund 33.000 Euro.
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