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Presse
12.10.2017
Stephan Schmidt (CDU): „Die Arbeiten an Entwässerungsgräben in Heiligensee müssen regelmäßig kontrolliert werden“
In Heiligensee haben derzeit die vom Senat bereits angekündigten Arbeiten an weiteren Entwässerungsgräben begonnen. In den Antworten des Senats auf seine erneute Anfrage zum Thema Entwässerung in Heiligensee (Drs. 18/12236) sieht der Wahlkreisabgeordnete Stephan Schmidt jedoch auch Aussagen, die sich nicht mit den Beobachtungen der Anwohner vor Ort decken. Offensichtlich seien die angeblich regelmäßigen Berräumungen der Gräben nur unvollständig durchgeführt worden. Solche Schlampereien seien nur durch fehlende Kontrollen seitens des Senats zu erklären, meint Schmidt.
 Zur Antwort des Berliner Senats auf eine erneute Anfrage zur Situation der Heiligenseer Entwässerungsgräben (Drs. 18/12236) erklärte der Wahlkreisabgeordnete für Heiligensee, Konradshöhe, Tegelort und Tegel, Stephan Schmidt (CDU): 

„Der Senat hat angekündigt, dass im Oktober insbesondere beim Grimbartgraben und beim Weidengraben eine Sohlenräumung und die Mahd der Grabenböschungen erfolgen wird. Ich nehme erleichtert zur Kenntnis, dass diese Arbeiten jetzt nun endlich auch begonnen haben. 

Ich bin allerdings sehr verwundert, dass mir auf meine Anfrage geantwortet wurde, solche Arbeiten an den Gräben würden regelmäßig ausgeführt. Das kann gar nicht sein. Ich glaube die beauftragten Firmen wurden durch den Senat bislang wenig oder gar nicht kontrolliert. Wer beispielsweise den Weidengraben in voller Länge entlangwandert, der sieht einen Zustand, der nicht nur von ein paar Wildschweinen oder einigen Gartenabfällen aus dem Sommer herrühren kann. Anwohner berichten mir, dass am Grimbartgraben nur auf einem Teilstück Arbeiten durchgeführt wurden- genau dort, wo sich ein Anwohner über den Zustand beklagte - aber eben nicht auf der gesamten Länge. Und aktuell muss die beschriebene Sohlenräumung von angeblich etwa nur 10 cm mit einem Bagger durchgeführt werden. Da ist offenbar seit Jahren nicht ordentlich gearbeitet worden. 

Unter den Folgen dieser Schlamperei mussten die Heiligenseer im vergangenen Sommer bei Starkregen leiden. Ich werde mir den Zustand der Gräben nach der erfolgten Beräumung genau anschauen. Ich erwarte, dass die beschriebenen Arbeiten nun akkurat ausgeführt werden und auch in Zukunft regelmäßig eine Nachkontrolle durch die Senatsverwaltung erfolgt. Das hat jetzt im Sinne der Heiligenseer Bürger Priorität. Eine Aufarbeitung der Versäumnisse der Vergangenheit muss ebenfalls erfolgen.“
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