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26.01.2017
Generalsekretär der Berliner CDU setzt auf ein starkes Reinickendorf
Voller Saal im "Haxnhaus": Der neue Generalsekretär der Berliner CDU, Stefan Evers, war im Januar zu Gast bei der CDU Heiligensee, Konradshöhe und Tegelort und den Freunden aus Wittenau und Borsigwalde. Er fand klare Worte zum Versagen von Rot-Rot-Grün und zur Neuaufstellung der CDU Berlin. R2G in Berlin ist ein abschreckendes Beispiel, das im Bund keine Schule machen darf. Das desolate Bild, welches der Regierende Bürgermeister Müller (SPD) bei der Behandlung der Stasi-Belastung des Staatssekretärs der Linkspartei Holm an den Tag legte oder die Zerstrittenheit der SPD in der Frage der Videoüberwachung gefährdeter öffentlicher Plätze, werden bundesweit als Lachnummer wahrgenommen, so Evers. Auch das ständige Verschweigen längst bekannter Tatsachen beim Flughafen BER und die Abkehr vom Prinzip des ausgewogenen Verhältnisses von Schuldentilgung und Investitionen im Land Berlin waren Thema des Abends.
Generalsekretär Stefan Evers zu Gast in Tegel
Aber nicht nur Angriffe auf den politischen Gegner waren von ihm zu hören. Auch die Situation in der Berliner CDU, das verloren gegangene Vertrauen vieler Menschen in die Union und die Unzufriedenheit an der Basis wurden vom Generalsekretär angesprochen. Die neue Landesführung mit Monika Grütters und Stefan Evers an der Spitze will in den nächsten Wochen mit einer Mitgliederumfrage und intensiven Gesprächen mit den Parteigliederungen Verbesserungsmöglichkeiten für das Erscheinungsbild und die Arbeit innerhalb der CDU Berlin ausloten.

Dabei lobte Evers ausdrücklich die vorbildliche Arbeit der Reinickendorfer Parteifreunde. Die herausragenden Wahlergebnisse im Norden Berlins seien auf der Grundlage einer starken Verwurzelung in der Bevölkerung und einer bürgernehmen Politik entstanden und das gelte es aus andere Bereiche zu übertragen. Stephan Schmidt bedankte sich bei Evers für die aufmunternden Worte. Mit dem neuen Schwung, der sich mit Evers und Grütters verbinde, werde man einen erfolgreichen Bundestagswahlkampf führen, so sein Fazit.  


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