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23.06.2016
Unterschriftenaktion gestartet
"Kunstaktion" in der Neheimer Straße 8 trifft auf Unverständnis

Die Idee war grundsätzlich eine gute, die Fassade eines der Hochhäuser in der Neheimer Straße in Tegel mittels eines Kunstprojekts schöner zu gestalten. Nur an der Umsetzung, insbesondere der Motivauswahl, entzündet sich jetzt der Unmut der Anwohner. Vor allem Kindern sei der Anblick eines riesigen, blutüberstömten Mädchens nicht zuzumuten, so die Kritik. Stephan Schmidt und Felix Schönebeck von der Aktion "I Love Tegel" rufen jetzt zu einer Unterschriftenaktion auf.

Felix Schönebeck hatte vor Ort mit Anwohnern gesprochen. Sein Fazit: "Viele Menschen finden das Motiv und die Umsetzung des Projekts unpassend. Insbesondere in der nahe gelegenen Kita an der Bernauer Straße mit fast hundert Kindern stößt das blutende Mädchen, das an der Fassade zu sehen ist, auf starke Kritik. Das ist auch verständlich, denn kleinen Kindern ist der Sinn eines solches Werkes nur schwer zu erklären, ohne die Kleinen zu verstören." 

Der Tegeler Wahlkreiskandidat Stephan Schmidt sieht das ebenso: "Als Vater von drei kleinen Kindern weiß ich, dass man die Kleinsten nicht täglich mit solchen Bildern von Krieg und Gewalt konfrontieren darf. Wir wollen mit einer Unterschriftenaktion in der Nachbarschaft die Gewobag dazu auffordern, das Projekt überarbeiten zu lassen. Der Künstler kann seine Botschaft gerne an einem anderen öffentlichen Ort verkünden, wo aber eben kein so unausweichlicher und ständiger Blickkontakt besteht, wie an einer Hausfassade mitten in einem Wohngebiet."

Die Unterschriftenliste finden Sie im Anhang.



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