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06.11.2017
Stephan Schmidt MdA: „Geplante Wohnbebauung an der Hennigsdorfer Straße muss zu Heiligensee passen“
Die Eigentümerin des ehemaligen „TetraPak“-Produktionsgeländes an der Hennigsdorfer Straße in Heiligensee plant auf dem Areal eine Wohnbebauung. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine schriftliche Anfrage des Abgeordneten Stephan Schmidt (CDU) hervor. Schmidt fordert nun, dass die Bebauung sich in das Heiligenseer Ortsbild einpassen und auch die Situation der vorhandenen Infrastruktur Beachtung finden muss. Zudem soll der Senat eine enge Abstimmung mit dem Bezirk und den Anwohnern suchen, wenn es an die notwendigen Änderungen im Flächennutzungsplan und der Bebauungspläne geht.
Stephan Schmidt: „Nach dem durch den Senat zu verantwortenden Desaster um die Anmietung der Hallen als Flüchtlingsunterkunft liegt das Grundstück weitestgehend brach und entwickelt sich zum Schandfleck in Heiligensee. Die Firma Underberg ist noch bis Ende 2019 Mieterin dort. 

Ich freue mich deshalb, dass es erste Überlegungen des Eigentümers gibt, an dieser Stelle Wohnungen zu bauen. Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit von zusätzlichen Wohnungen muss jedoch darauf geachtet werden, dass eine Wohnbebauung auch zum Ortsbild Heiligensees passt. Das gilt für Umfang und Gestaltung der Baukörper ebenso wie für die dazugehörige Infrastruktur. Dazu zählen beispielsweise ein Verkehrskonzept sowie die Schaffung von Kitaplätzen. Auch wünsche ich mir, dass eine öffentliche Zuwegung zum Ufer des Nieder-Neuendorfer Sees ermöglicht wird. 

Für eine Wohnbebauung müssen zudem der Berliner Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Ich erwarte bei diesen Verfahren eine enge Abstimmung zwischen dem Senat und dem Bezirksamt Reinickendorf sowie vor allem eine rechtzeitige Einbeziehung der Bevölkerung. Es bringt nichts, solche Vorhaben am Bedarf und den Vorstellungen der Anwohner vorbei zu planen und damit Widerstand gegen neue Wohnungen zu provozieren. So etwas haben wir an anderen Stellen in Berlin leider schon zu häufig erleben müssen.“
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