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18.08.2017
Schmidt: „Örtliche Fachkompetenzen bei der Erarbeitung eines Heiligenseer Starkregenmanagements einbeziehen“
Im Anstieg des Grundwassers infolge der starken Regenfälle sieht die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die hauptsächliche Gefahr für die Häuser der Heiligenseer Bürgerinnen und Bürger. Dies ist das Ergebnis einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage des Wahlkreisabgeordneten Stephan Schmidt (CDU). Er sieht aber auch noch offene Fragen und will die Heiligenseer Haus- und Grundbesitzer in den Diskussionsprozess um Lösungen einbezogen wissen.
„Zunächst einmal freue ich mich über die Aussage, dass die Heiligenseer Gräben mit den außerordentlichen Regenmengen fertig geworden sind, ohne dass es zu einer Überflutung oder Uferabbrüchen kam. Es wurden wohl zum Glück schon seit Anfang 2017 die lange von den Bürgern beanstandeten Maßnahmen durchgeführt, wie beispielsweise die Sohlenräumungen an Erlen- und Weidengraben. Wer weiß, was passiert wäre, wenn man damit noch weiter gewartet hätte“, resümiert Stephan Schmidt.

Schmidt weiter: „Die Antwort des Senats weist jedoch auch einige Aussagen auf, die mich aufhorchen lassen. Eine detaillierte Auflistung der in den letzten Jahren durchgeführten Maßnahmen fehlt beispielsweise. Das unterstreicht meine Forderung nach einer besseren Kontrolle der Arbeiten der beauftragten Firmen, deren Regelmäßigkeit viele Anwohner infrage stellen. Auch die Aussicht auf ein Konzept, wie man mit dem zukünftig häufiger erwarteten Starkregen fertig werden will, ist mir zu vage.

Für die Erarbeitung eines Starkregenmanagements müssen neben der Senatsverwaltung und den Wasserwerken auch die örtlichen Fachkompetenzen, wie das bezirkliche Stadtplanungsamt und die Haus- und Grundbesitzer in Heiligensee einbezogen werden. Gerade jetzt, nach den Erfahrungen dieses Sommers, müssten die ersten Gespräche stattfinden. Es will niemand den Teufel an die Wand malen, aber: der nächste Regen kommt bestimmt.“
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