Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
15.06.2017
Schmidt: „Senat muss das Wildschwein-Problem endlich ernst nehmen“
Das Wildschweinproblem nimmt in den letzten Jahren weiter zu. Nun hat die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus einen Antrag eingebracht, der den Senat dazu auffordert, das Problem endlich ernst zu nehmen.
Stephan Schmidt, dessen Wahlkreis von Tegelort über Konradshöhe und Heiligensee bis nach Tegel von der Schwarzwils-Plage betroffen ist, will die Gefahren, die insbesondere für den Verkehr und die Kinder von den Wildschweinrotten ausgehen, vermindern und fordert nachhaltige Maßnahmen ebenso wie eine bessere Information der Bevölkerung.
Nicht immer so friedlich wie im Gehege: Wildschweine in Reinickendorf
Stephan Schmidt, bezirkspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, erklärt:

„Die Zahl der Wildschweine im Berliner Stadtgebiet ist in den letzten 20 Jahren rasant angestiegen. Die vermehrte Bejagung in den innerstädtischen Wäldern hat dazu geführt, dass die Populationen in die Außenbezirke gewandert sind. Dort sind teilweise erhebliche Sachschäden in Parks und privaten Gärten durch das Schwarzwild zu beklagen. Insbesondere von Bachen mit Frischlingen kann zudem eine unmittelbare Gefahr für Menschen, insbesondere für Kinder ausgehen. Zudem ergeben sich durch die Nachtaktivität der Wildschweine auch erhebliche Gefahren für den Straßenverkehr, da die Tiere durch ihr Tarnkleid für Autofahrer nachts nur schwer erkennbar sind.

Neben der großen Zahl ist das Problem vor allem das Verhalten der Menschen, welches die Wildschweine anlockt. Schon das Liegenlassen von Speiseresten nach einer Grillparty kann einen ganzen Kiez zu einem Revier für eine ganze Wildschweinrotte machen. Hier ist eine breite Aufklärung der Bevölkerung vonnöten. Außerdem muss die Population effektiver kontrolliert werden. Das bedeutet, dass man Mittel verfüttert, welche die Fruchtbarkeit einschränken und im Zweifel auch eine intensivere Bejagung des Schwarzwildes vornimmt. Im Augenblick fehlt es jedenfalls erkennbar an einer nachhaltigen Strategie gegen dieses Problem und diese fordern wir jetzt ein.“
Termine
Schmidt schippt